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Gebet um Frieden in der Ukraine und in der ganzen Welt

Maria Schwarze Muttergottes von Benrath, du Hilfe der Christen.
Voll Schrecken und Sorge schauen wir auf die Situation in der Ukraine.

In unserer Not und Angst kommen wir zu Dir und bitten dich

Hier finden Sie im monatlichen Wechsel unsere Flyer mit Anregungen zu Gebet und Meditation

für Erwachsene

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Schwarze Muttergottes von Benrath

schwarzeMuttergottes_portrait_Wallfahrt2021 (c) Marcel Brenneke

Unter dem Titel "Hilfe der Christen" - "Auxilium Christianorum" - wird Maria in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Cäcilia in Benrath verehrt.

Die Geschichte geht zurück auf das Jahr 1677. Somit wird das Benrather Gnadenbild bereits seit über 350 Jahren verehrt. Zahllosen Menschen hat das Gebet vor unserem Gnadenbild Beistand und Trost geschenkt, Hoffnung geweckt und Gebete erhört. Sie ist unsere Fürsprecherin vor Gottes Thron. Bei Ihr können wir Zuflucht suchen, denn Sie schenkt uns Schutz und Schirm.

" Maria, Hilfe der Christen, bitte für uns. "

Seit 1677 wird Maria, die Mutter Jesu, des Sohnes Gottes, in Benrath als die „Schwarze Muttergottes von Benrath“ verehrt. Zu dieser Zeit regierte in Düsseldorf Herzog Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg das Herzogtum Jülich-Berg. Er und seine Frau Elisabeth Amalie hielten sich mitunter in dem von ihm erbauten Jagdschloss im Benrather Forst auf, dem Vorgängerbau des jetzigen Schlosses. Ihnen wurde von einer Marienerscheinung im Wald bei Benrath berichtet, von der sie sich selbst überzeugten. Es heißt, dass man Maria im Lichtglanz gesehen und einen wundersamen Gesang gehört habe: Maria im Lichterglanz will hier verehret sein. Wir können heute natürlich nicht mehr den Wahrheitsgehalt dieser Legende nachprüfen. Fakt ist jedenfalls, dass das Herzogspaar, das als Marienverehrer bekannt war und Beziehungen zum Wallfahrtsort Maria Einsiedeln in der Schweiz hatte, dort eine Kopie des Gnadenbildes anfertigen und mit der dortigen Figur berühren ließ. Der Herzog ließ im Benrather Forst die Gnadenkapelle von Einsiedeln nachbauen und die Schwarze Muttergottes dort aufstellen.

Am 23. Mai 1677 weihte der Kölner Weihbischof Paulus Aussemius die Kapelle ein und am 02. Juli, dem Fest Mariä Heimsuchung, zog erstmals eine Prozession vom Düsseldorfer Kapuzinerkloster nach Benrath. Weil diese Wallfahrt so großen Zuspruch erfahren hatte, nahm die Prozession im folgenden Jahr ihren Ausgang von der Düsseldorfer Stiftskirche, der heutigen Lambertus-Basilika. Da der mit der Wallfahrtsseelsorge betraute Priester Wolfgang Wachtschütz allein damit überfordert war, sandte der Herzog 1682 Kapuziner nach Benrath, die dort an der heutigen Einsiedelstrasse einen kleinen Konvent gründeten.

Nach der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Konvent aufgelöst, die Wallfahrtskapelle am heutigen Schwarzen Weg abgerissen, das Gnadenbild zeitweilig vergraben und 1806 durch Pfarrer Heubes in die romanische Pfarrkirche St. Cäcilia überführt. 1822  fand die Schwarze Muttergottes ihren Platz in der größeren klassizistischen Kirche und 1903 schließlich in der heutigen neuromanischen Kirche. 1958 fand man bei Bauarbeiten am Schwarzen Weg die Grundmauern der alten Gnadenkapelle und die Gedenktafel mit dem lateinischen Text der Grundsteinlegung vom 4. Mai 1676.

Am 22.04.1974 wurde die Marienfigur durch einen Brandanschlag schwer beschädigt und nach einer umfassenden Restaurierung in einer künstlerisch gestalteten Glasvitrine in der Marienkapelle aufgestellt.

Da die Kirche St. Cäcilia täglich geöffnet ist, findet man fast immer Menschen bei der Schwarzen Muttergottes, die dort in Stille verweilen und beten und die gerne Opferlichter anzünden oder Blumen spenden. Jeden Samstag feiern wir um 9.00 Uhr die heilige Messe zu Ehren der Gottesmutter.

Alljährlich findet aim Oktober die Wallfahrtswoche in Benrath statt.

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