Der Chorraum :

Der Chorraum wird  vom Altar, Tabernakel, Kreuz und den drei wiedergeöffneten Chorfenstern bestimmt. Der den Chorraum sprengende Altar besteht aus einen Stippes und aus einer schweren Platte aus jugoslawischem Naturstein (1966, Fa. A. Wessel, Düsseldorf). Aus dem Elfenbeinkorpus und der Bergkristallplatte des früheren Hängekreuzes wurde in Anlehnung an das Vortragskreuz in der Abtei Hagia Maria Zion, Jerusalem, ein neues Vortagskreuz geschaffen, das neben dem Altar seinen Platz gefunden hat. Das Kreuz an der alten Stelle versperrte den Blick auf die neuen Chorfenster, und, bedingt durch die hohe Aufhängung, war der wunderschöne, handgeschnitzte Elfenbeinkorpus kaum sichtbar. Der Gesamtchorraum erzählt vom gemeinsamen Mahl mit Christus am Altar, auf dem das Opfer Christi gefeiert wird, der bei uns ist als der Gekreuzigte (Kreuz) und Auferstandene (Mittelfenster; Begegnung mit dem Apostel Thomas; Herz-Jesu-Fenster) und der uns auffordert zu Werken der geistigen (rechtes Fenster; Gleichnis vom barmherzigen Vater) und leiblichen Barmherzigkeit (links Fenster: Gleichnis vom barmherzigen Samariter). Die Standleuchter im Chorraum schuf der Osterrather Künstler Wilhelm Hable (1978). Tabernakel und Ambo kommen genauso wie das frühere Hängekreuz aus der Werkstatt des Künstlers Albert Sous (1966, Würselen). An den Stufen des Chorraums steht als Wandlungsglocke, die ursprünglich Angelusglocke mit der Inschrift: Ave Maria gratia plena ora nobis (1912, Fa. Otto, Hemelingen).