Caritas in Corona-Zeiten

Caritas - diakonisches Handeln - Nächstenliebe

„Liturgie ohne Diakonie ist Götzendienst!“ So hat es einmal unser verstorbener Erzbischof Joachim Kardinal Meisner formuliert. Eine Kirche, ohne die tätige Hilfe für Menschen in Not, ist nicht denkbar.

 

Seit vielen Jahren engagieren sich Gemeindemitglieder in unserem Seelsorgebereich mit viel Freude und Interesse in der Versorgung Bedürftiger Menschen. Doch hat auch hier die Corona Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Der persönliche Kontakt fehlt. Doch haben sich die Helferinnen und Helfer um Diakon Thomas Speckkamp so einiges einfallen lassen.

 

So wurden vorher in Urdenbach monatlich Grundnahrungsmittel eigekauft und an die Haushalte ausgegeben. 35-40 Haushalte mit 105 bis 140 Personen konnten so versorgt werden. „Corona hat uns aber gezwungen, hier nunmehr Lebensmittelgutscheine zu verschicken.“ So berichtet Diakon Speckamp. In Benrath wurden Jahrelang Bedürftige mit Butterbroten versorgt. Während des ersten Corona-Lockdowns stand dann der Zaun des Pfarrhauses in der Fußgängerzone als Gabenzaun zur Verfügung. Lebensmittelspenden konnten dort aufgehängt werden und fanden ihre Abnehmer. Leider wurde diese gute Idee zweckentfremdet und von einigen als Müllabladeplatz missbraucht. Aber der Caritas zugedachte Sachspenden werden, wenn nötig und möglich weitervermittelt.

 

Diakon Speckamp freut sich über alle, die unseren Caritaskreis tätig unterstützen. Hilfsbedürftige Menschen gibt es viele. Vielleicht rüttelt das oben zitierte Wort unseres verstorbenen Erzbischofes den ein oder die andere wach. Der Kontakt ist jederzeit über pastoralbuero@kkbu.de  möglich.

Hilfs-Aktion „Hüter meines Bruders/meiner Schwester“

Liebe Gemeinde,

Während des ersten „Corona-Lockdowns“ haben sich einige Freiwillige gefunden – Messdiener/-innen sowie deren Eltern, Jugendliche unseres Seelsorgebereiches, Mitglieder der Schützenfamilie St. Cäcilia Benrath sowie einzelne Helferinnen und Helfer –, die älteren bzw. zur Risikogruppe gehörenden Menschen ihre Hilfe angeboten haben. Die ein oder andere Unterstützung, zum Beispiel das Einkaufen für ältere Personen oder eine helfende Hand, konnte so getan werden.

Die Dankbarkeit bei den zu unterstützenden Personen war sehr groß. Für unsere Ehrenamtlichen war es immer ein Gewinn, Menschen zur Seite zu stehen. Menschlichkeit, Solidarität und gegenseitige Achtsamkeit wachsen, wenn sie konkret gelebt werden. In den nächsten Monaten, wenn die Corona-Zahlen wieder steigen, das Wetter kälter wird etc. soll auch dies weiterhin möglich sein.

Wenn Sie zur Risikogruppe gehören und Hilfe brauchen bei den Einkäufen oder Besorgungen, oder einem Botengang, etc. dann melden Sie sich bitte im Pastoralbüro (0211-719393) oder bei Kpl. Rieder (0211-93076031).Wenn Sie also Hilfe brauchen oder von jemandem wissen, dass er/sie Hilfe braucht, melden Sie sich beim Pastoralbüro (Tel.: 0211-719393; pastoralbuero@kkbu.de) oder bei Kpl. Dominik Rieder (Tel.: 0211-93076031; dominik.rieder@kkbu.de). 

Gottes Schutz und Segen Ihnen und Ihren Familien!

Dominik Rieder, Kpl.