Die Aufgaben des Kirchenvorstandes

Unsere Kirchengemeinden brauchen, um ihre Aufgaben wahrzunehmen, Menschen, die hauptberuflich und gegen Entlohnung für sie tätig sind, und natürlich auch Gebäude und Grundstücke. Nicht nur die Verwaltung sondern auch Gottesdienste und die Spendung der Sakramente wären ohne diese Menschen und materiellen Mittel nicht möglich. Das Geld stammt zum überwiegenden Teil aus Kirchensteuermitteln - aus Ihrem Beitrag -  und auch aus der Einnahme von Spenden, Kollekten, oder der Vermietung von Pfarräumen sowie der Anlage von Vermögen oder Erbpachtzinsen. Die Verwaltung des Vermögens einer Kirchengemeinde und seiner Erträge, sowie der der Gemeinde zufließenden Kirchensteueranteile ist die Aufgabe des Kirchenvorstandes. Der Kirchenvorstand vertritt die Gemeinde bei allen Rechtsgeschäften nach außen. Es sei denn, er hat Aufgaben an den Kirchengemeindeverband, dem je zwei Mitglieder des Kirchenvorstands und der leitende Pfarrer angehören, abgetreten.

 

Die Kirchengemeinde wählt den Kirchenvorstand. Die Mitglieder des Kirchenvorstandes werden für 6 Jahre gewählt. Damit die Kontinuität der Arbeit des Kirchenvorstandes gewahrt bleibt, werden alle 3 Jahre Wahlen zum Kirchenvorstand durchgeführt. Bei dieser Wahl wird jeweils die Hälfte der wählbaren Mitglieder des Kirchenvorstandes neu gewählt. Der Kirchenvorstand besteht also immer zur Hälfte aus „alten“ und „neuen“ wählbaren Mitgliedern. Vorsitzender des Kirchenvorstands ist immer der leitende Pfarrer, bei uns also Pfarrer Thomas Jablonka. Er wird vertreten durch den geschäftsführenden stellvertretenden Vorsitzenden. In St. Cäcilia ist das Herr Dirk Drunkemöller und in Herz Jesu ist das Herr Arnold Sevenich.

 

Der Kirchenvorstand trifft sich alle 4 – 6 Wochen zu einer Sitzung, bei der die anstehenden Punkte beraten und Beschlüsse gefasst werden. Der Kirchenvorstand legt auch den Haushaltplan fest, in dem die Einnahmen und Ausgaben festgehalten sind. Außerdem nimmt ein Vertreter aus dem Pfarrgemeinderat nach Möglichkeit an der Sitzung teil, ebenso wie jeweils ein Mitglied des Kirchenvorstands an der Pfarrgemeinderatssitzung teilnimmt. So soll die gute Kommunikation und der Austausch zwischen den Gremien gewährleistet sein. Der Kirchenvorstand kann auch Ausschüsse bilden. So gibt es bei uns Mitglieder, die sich besonders um Finanzen, Bauangelegenheiten oder den jeweiligen Friedhof kümmern.