Pfarrletter

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir möchte Sie und Euch mit diesem Pfarrletter über Aktuelles und Interessantes aus dem Gemeindeleben und darüber hinaus informieren.

Die Pfarrnachrichten liegen selbstverständlich auch in den Kirchen aus. Wir wünschen Ihnen und Euch eine gute Zeit!

Ihr und Euer Pastoralbüro-Team

Pfarrnachrichten

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Krankenkommunion

Wenn Sie die Krankenkommunion empfangen möchten, melden Sie sich bitte telefonisch unter 0211 / 71 93 93 oder über pastoralbuero@kkbu.de im Pastoralbüro.

Gedanken zum Sonntag

Gaudete

Liebe Schwestern und Brüder,

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ (Phil 4,4) So begrüßt uns die Liturgie des 3. Adventssonntages. Der Advent ist eine Zeit der Vorfreude auf Weihnachten. Viele machen sich Gedanken, durch welche Geschenke sie Menschen eine Freude machen können. Andere hoffen, dass ihre Wünsche erfüllt werden. Manche freuen sich auch nur auf die bevorstehenden Festtage im Kreis der Familie. So dürften viele mehr als sonst empfänglich sein für die Botschaft des dritten Adventssonntags: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!“ Paulus ist es, der seine Schwestern und Brüder in Philippi so auffordert. Immer Freude – wer möchte das nicht? Geschickt sprechen deshalb Reklamefachleute unterschwellig dieses Grundbedürfnis an. Sie versprechen Freude beim Einkaufen, Freude bei Essen und Trinken, Freude an Autos und anderen Markenartikeln. Nachdenkliche Zeitgenossen nennen die Freude eine tiefe Sehnsucht des Menschen. So etwa der marxistische Philosoph Max Horkheimer. Er formulierte einmal: „Uns allen geht es um die ‚schwache’ Hoffnung, durch welche die Erde zu einem Ort der Freude werden könnte.“

Damit trifft er den Nagel auf dem Kopf. Unsere Hoffnung ist nur schwach, dass wir hier auf der Erde in unserem Alltag die Freude finden, nach der wir uns sehnen. Viele von uns sind gebrannte Kinder. Früher oder später macht uns das Leben zu Realisten. Die jungen, strahlenden Reklamegesichter lassen uns nicht die alten, abgespannten Gesichter vergessen, denen wir täglich begegnen: in den öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen, in der eigenen Familie ... Wir haben längst erfahren, dass die Genüsse in allen Preislagen nicht halten, was sie versprechen. Wir schmecken die Wermutstropfen: Kürze und Enttäuschung. Manchmal bleibt sogar ein übler Nachgeschmack. Insofern misstrauen wir den Propheten der Freude. Und dieses Misstrauen lässt auch bei Paulus fragen: Haben wir es mit einem zu tun, der das Leben nicht kennt, einem religiösen Phantasten, der alles dauernd durch eine rosarote Brille sieht oder momentan in Hochstimmung ist?

Paulus schreibt an seine Gemeinde aus dem Gefängnis. Er wartet auf seinen Prozess. Das Urteil ist ungewiss. Es kann die Todesstrafe sein! Wie kommt der Mann dazu, in dieser Lage aufzufordern: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!“ Der Schlüssel liegt in dem „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ Hier redet einer, der vom Herrn ergriffen ist. Ihn hat es in der Damaskusstunde erwischt und nicht mehr losgelassen. Sein Glaube ist so gefestigt, dass auch widrige Lebensumstände ihn nicht mehr erschüttern können. Seine Freude ist Jesus Christus selbst, sein Herr. Ein festeres Fundament der Freude gibt es für Paulus nicht. Deshalb fordert er seine Gemeinde zu ihr auf.

Paulus ist kein Einzelfall und keine Ausnahme. Immer wieder treffe ich auf Mitchristen, die diese Freude im Herrn ausstrahlen, obwohl sie nichts zu lachen haben. Sie machen wie Paulus deutlich, was allen, die an Jesus Christus glauben, möglich ist: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“, besonders auch jetzt in der Adventszeit.

Ihr und Euer

Einstimmung auf die Messfeiern am Wochenende für Kinder 

Für Kinder gibt es ein Ausmalbild und eine kindgerechte Erklärung der Lesung zum Wochenende.

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Adveniat-Aktion 2021

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Liebe Schwestern und Brüder,

Lateinamerika ist die am härtesten von der Corona-Pandemie betroffene Weltregion. Die Corona-Krise und ihre Folgen bestimmen das Leben der Menschen in durchgreifender Weise. Vor allem die Situation der Armen hat sich verschlechtert, viele erleiden große Not.

Doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung: Zahlreiche Pfarrgemeinden, Ordensgemeinschaften und kirchliche Gruppen in ganz Lateinamerika und der Karibik stellen sich dem wachsenden Elend entgegen. Sie nehmen sich der Menschen an und helfen, wo immer dies möglich ist. Sie lindern akute Not, schenken Kranken und Trauernden Beistand, schaffen Existenzgrundlagen und kümmern sich um die Schwächsten: Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien.

Adveniat hat seine diesjährige Weihnachtsaktion unter das Thema „ÜberLeben in der Stadt“ gestellt. Die Aktion präsentiert Beispiele der vielfältigen Hilfe, die vor Ort geleistet wird. Seit mehr als 60 Jahren steht Adveniat an der Seite der Ärmsten. Die Weihnachtskollekte in den Gottesdiensten und die Spenden sind das Fundament der Arbeit.

Wir bitten Sie um eine großzügige Spende bei der Adveniat-Weihnachtskollekte. Ihre Gabe ist ein Hoffnungszeichen für viele Menschen in Lateinamerika und der Karibik. Bleiben Sie den Menschen in Not und Armut verbunden, nicht zuletzt im Gebet!

Köln, den 12.11.2021 Für das Erzbistum Köln

+ Rolf Steinhäuser, Apostolischer Administrator

„Werde Licht!“ Roratemessen im Advent

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Unter dem Motto „Werde Licht!“ (Jes 60,1), laden wir an den Adventssonntagen um 19.30 Uhr sehr herzlich zu stimmungsvollen Roratemessen in St. Cäcilia ein, mit geistlicher Musik, Adventspredigt und anschließendem Kennenlernen und Austausch.

Ihr und Euer Kaplan Johannes Winkeler

itt.

Oase

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In diesem Advent gibt es wieder die Oase in unserem Seelsorgebereich. Die Oase lädt unter dem Motto „Künftiges!“ ein, zur Ruhe zu kommen, nachzudenken, gemeinsam zu beten, seine Sinne ansprechen zu lassen, Atmosphäre zu genießen und sich zu begegnen. Jeden Dienstag im Advent, um 20 Uhr in Herz Jesu.

Am 14.12. geht es um Auskunft. Kommen Sie, lassen Sie sich drauf ein und lassen Sie sich beschenken!

Miteinander im Gespräch sein…

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Am Dienstag, den 14. Dezember, findet das nächste Treffen statt. Jeder der möchte und neugierig ist, kann in den Räumen des Jugenheims Herz Jesu, Urdenbacher Allee 111, vorbeikommen. Zwischen 15.30 und 17.00 Uhr kann jeder mit jedem ins Gespräch kommen, plaudern, sich austauschen, zuhören, sich begegnen und miteinander reden. Ohne Thema und ganz unverbindlich.

Wegen der momentanen Corona-Lage gilt 3G bei dieser Veranstaltung. Sie werden am Eingang kontrolliert werden. Kommen Sie vorbei und schauen Sie rein, wir freuen uns auf Sie!!!

Wanted – wir suchen Sie/Euch für Heilig Abend 2021

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An Heilig Abend laden wir wieder alle ein, sich die Botschaft von Weihnachten an verschiedenen Orten im Seelsorgebereich abzuholen. Dafür brauchen wir Ihre/Eure Ideen und Mithilfe! Damit eine Karte mit allen Stationen rechtzeitig erstellt werden kann, bitten wir um Anmeldung bis zum 10. Dezember. Ein Info-Blatt liegt in den Kirchen aus. Danke für Ihre/Eure Unterstützung!

Sternsingeraktion 2022 – Könige gesucht!

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Am Sonntag, den 9. Januar 2022, bringen die Sternsinger in Benrath und Urdenbach wieder den Segen in die Häuser und Wohnungen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt. Wenn Sie besucht werden wollen, füllen Sie bitte einen der in den Kirchen ausliegenden Anmeldezettel aus und geben ihn über den Briefkasten oder pastoralbuero@kkbu.de bis spätestens 24. Dezember im Pastoralbüro ab.

Diese Aktion ist nur möglich, wenn es genügend Sternsinger, Begleitende und Helfende gibt. Werde auch Du ein König, und helfen auch Sie mit, Segen zu bringen! Alle Infos finden sich auf dem ausliegenden Info-Blatt, unter www.kkbu.de und bei Kaplan Winkeler: 0177 / 3 13 25 12 oder johannes.winkeler@erzbistum-koeln.de.

Adventskalender auf dem Anrufbeantworter

Wer einen kleinen Moment zum Innehalten zwischendurch sucht, wählt die Rufnummer 0211 / 7 10 00 83.

Als ökumenisches Projekt haben Menschen aus beiden Gemeinden auf einem Anrufbeantworter eigene Gedanken, Gedichte, Musik zusammengetragen, so dass täglich eine neue akustische Überraschung auf Sie wartet.

 

Terminabsage!

Folgende Termine müssen wegen der hohen Inzidenzzahlen und der empfohlenen Kontaktbeschränkung abgesagt werden:

  • Frauenfrühstück in St. Cäcilia am 14. Dezember

  • Seniorenkreis Herz Jesu Urdenbach für Dezember und Januar

Digitaler Weihnachtsgruß

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Miteinander die Weihnachtsfreude zu teilen ist auch in diesem Jahr nur eingeschränkt möglich. Daher möchten wir Sie und Ihre Familie einladen ein fünfsekündiges Video im Querformat zu drehen und einfach – aber von Herzen – „Frohe Weihnachten“ zu wünschen. Gerne auch in Ihrer Muttersprache.

Alle eingesendeten Videoclips werden dann zusammengeschnitten und als Weihnachtsgruß auf Instagram (katholisch.benrath.urdenbach) sowie unserer Homepage veröffentlicht. Senden Sie Ihr Video einfach an pastoralbuero@kkbu.de

Einsendeschluss ist der 20. Dezember 2021. Wir freuen uns auf Ihren Weihnachtsgruß! Eine Aktion des KGV Benrath-Urdenbach in Zusammenarbeit mit den Messdienern.

PS Datei zu groß? Dann einfach per Link via Wetransfer schicken. https://wetransfer.com

Weihnachtliches Orgelkonzert in St. Cäcilia

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Liebe Gemeindemitglieder und Nicht-Gemeindemitglieder,

Gerne möchte ich Sie zu einem Weihnachtlichen Orgelkonzert am Sonntag, den 19. Dezember, um 16.00 Uhr in St. Cäcilia einladen. Ich werde für Sie laute und leise Musik spielen von César Franck, Johann Sebastian Bach, Johannes Bahms und eine eigene Komposition. Der Eintritt ist frei und es gelten natürlich die nervigen aber notwendigen Corona-Maßnahmen: 2G-Regel, Maskenpflicht (FFP2) und Abstand.

Bis dann! Nick Goudkuil, Seelsorgebereichsmusiker

Offenes Advents-Impfen ohne Termin – für jeden!

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Die Praxis Drs. Jap impft zu folgenden Zeiten kostenfrei im Evangelischen Gemeindehaus Urdenbach, Angerstraße 77:

Freitag, 10.12., Samstag, 11.12., Sonntag 12.12., Freitag, 17.12., Samstag, 18.12., und Sonntag, 19.12. – jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr. Bitte bringen Sie Ihr Impfbuch mit. Alle sind herzlich willkommen!!

Cilli die Kirchenmaus

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Liebe Kinder,

ach Du liebe Güte – die Zeit vergeht wirklich wie der Blitz. Am kommenden Sonntag zünden wir schon die dritte Kerze am Adventskranz an. Während der letzten beiden Wochen haben wir uns überlegt, dass zum Advent Vertrauen gehört und ebenso, auch einmal neue Wege zu gehen, damit Christus wirklich an Weihnachten bei uns ankommen kann.

Der dritte Adventssonntag steht ganz im Zeichen der Vorfreude. Nicht umsonst heißt dieser Sonntag auf Lateinisch „Gaudete“ – übersetzt „Freut Euch!“ Habt Ihr schon einmal überlegt, wie viele Gesichter Freude haben kann, die sich sogar widersprechen können? Da gibt es das strahlende Lächeln, aber auch das Tränchen, das man vor Freude vergießt. Da gibt es Lachen, Singen und Hüpfen, weil man sich freut, aber auch die stille Freude, die man nach außen gar nicht so leicht erkennen kann. Ich muss zugeben, dass ich mehr zu den lauten „Freuern“ gehöre – ist manchmal für andere echt nervig.

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Es ist aber schließlich völlig egal, wie man sich freut, wichtig ist, dass man es überhaupt tut. Ohne Freude ist alles irgendwie doof. Sie macht die Welt ein bisschen besser und schöner und gibt gerade den dunklen Dezembertagen einen besonderen Glanz. Wir dürfen uns ordentlich vorfreuen, nicht nur auf die Geburt des Christuskindes, sondern ganz klar auch auf das, was so ein Geburtstag mit sich bringt, wie Geschenke und leckeres Essen und zusammen feiern.

So ertappe ich mich gerade, wie ich ein altes Weihnachtslied pfeife: „Morgen Kinder wird’s was geben, morgen werden wir uns freuen…lala.“ Und obwohl morgen ja nun noch nicht Weihnachten ist, freue ich mich trotzdem ganz doll. Aber bis dahin müssen wir noch – ja was müssen wir leider haben? Darüber erfahrt Ihr mehr in der kommenden Woche!

Eine wundervolle 3.Woche im Advent randvoll mit Vorfreude wünscht Euch

Eurer Cilli (Kirchenmaus von Herz Jesu und St. Cäcilia)