Pfarrletter

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir möchte Sie und Euch mit diesem Pfarrletter über Aktuelles und Interessantes aus dem Gemeindeleben und darüber hinaus informieren.

Die Pfarrnachrichten liegen selbstverständlich auch in den Kirchen aus. Wir wünschen Ihnen und Euch eine gute Zeit!

Ihr und Euer Pastoralbüro-Team

Gedanken zum Sonntag

Apfel und Birne

Liebe Schwestern und Brüder,

im Evangelium des heutigen Sonntages geht es um die Toleranz. Jesus fordert seine Jünger dazu auf, tolerant zu sein. Da gibt es Menschen, die in Jesu Namen auftreten, aber sonst nichts mit ihm zu tun zu haben. Die Jünger wollen diesen das Handwerk legen, doch Jesus will sie gewähren lassen. Wer von seinem Namen profitiert, wird nicht so rasch gegen ihn sprechen und sich an den Verleumdungen beteiligen, denen er und seine Jünger ausgesetzt sind. Wer nicht direkt gegen Jesus arbeitet, handelt in seinem Interesse.

Das ist eine Absage an jeden engstirnigen Eifer, der am Ende nichts anderes als Kleinglauben ist. Intoleranz verhindert das glückliche Zusammenleben der Menschen. Von daher ist die von Jesus geforderte Toleranz ein Fortschritt im menschlichen Miteinander. Doch ist seine Aufforderung zur echten Toleranz kein Freibrief für Gleichgültigkeit. Das Neue Testament liefert nämlich auch ein gegenteiliges Wort Jesu: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!“

Es kommt also, wie so oft im Leben, auf das richtige Maß an. Nicht alles, wovon Menschen überzeugt sind, ist damit schon gut und richtig und bedarf keiner kritischen Auseinandersetzung mehr. Es reicht nicht zu sagen: „Hauptsache Du bist glücklich, Du kommst mit Dir und Deinen Ideen und Vorstellungen klar.“ Diese absolute Freiheit ist eine Illusion. Im menschlichen Miteinander sind mir Grenzen im anderen Menschen gesetzt. In meiner Lebensgestaltung gibt es Regeln, eine Moral, an die zu halten mir auferlegt ist. Nicht um mich einzugrenzen, sondern um allen Menschen ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen. Auf alle Bereiche menschlichen Lebens, ja auch auf die Religion trifft das zu. Es gibt Unterschiede zwischen den Menschen, es gibt Unterschiede zwischen den Religionen.

Wir sind aufgefordert, differenziert an diese Fragen heranzugehen. So wie Jesus es immer wieder von seinen Jüngern fordert. Falsch verstandene Toleranz hat Gleichgültigkeit zur Folge. Wenn alles gleich gültig ist, hat nichts mehr einen besonderen Wert. Für Jesus hat jeder Mensch seinen besonderen, ihm eigenen Wert!

Ihr und Euer

Pastor Thomas Jablonka

Einstimmung auf die Messfeiern am Wochenende für Kinder 

Für Kinder gibt es ein Ausmalbild und eine kindgerechte Erklärung der Lesung zum Wochenende.

Liebe Schwestern und Brüder,

mit dem Motu Proprio „Traditionis custodes“ vom 16. Juli 2021 hat der Heilige Vater Papst Franziskus, den Umgang mit der sogenannten „Alten Messe“ verbindlich neu geregelt.

„Zur Verteidigung der Einheit der Kirche“ sehe ich mich gezwungen, die von meinen Vorgängern gewährte Möglichkeit zu widerrufen", schreibt Franziskus im Begleitbrief zu einem neuen Erlass, den der Vatikan am Freitag veröffentlichte. In dem Motu Proprio "Traditionis custodes" (Hüter der Tradition) schränkt das Kirchenoberhaupt die Möglichkeiten, Messen im bisherigen „außerordentlichen Ritus“ zu feiern, stark ein. Künftig entscheidet allein ein Diözesanbischof oder Ordensoberer, in welcher Kirche an welchen Tagen welcher Priester im alten Ritus die Eucharistie feiern darf. Lesungen müssen in der Landessprache, nicht in Latein, vorgetragen werden. Reguläre Pfarrkirchen sind ausgeschlossen; auch dürfen für solche Feiern keine Personalgemeinden mehr gegründet werden. Alle bisherigen Regelungen, die dem neuen Erlass widersprechen, sind ab sofort aufgehoben.“ So zitiert das domradio den KNA Redakteur Roland Juchem und fasst den Inhalt der Neuregelung kurz zusammen.

Mit dem römischen Motu Proprio endet die bisherige Praxis in der Pfarrkirche St. Cäcilia, alle 14 Tage die Heilige Messe am Freitag um 18.00 Uhr im sogenannten „Außerordentlichen Ritus“ zu feiern.

Für das Erzbistum Köln ist eine Regelung in Arbeit, wie bistumsweit mit der Anordnung des Heiligen Vaters umgegangen wird und wie Möglichkeiten geschaffen werden können, um das Angebot der „Alten Messe“ an bestimmten Orten aufrecht erhalten zu können.

Selbstverständlich haben wir die Entscheidung des Heiligen Vaters im Pastoralteam unserer Gemeinden diskutiert. Wir teilen die Sorge um die Einheit der Kirche, die immer auch im Blick auf die Gemeinden vor Ort zu sehen ist. Dabei spielt die gemeinsame Feier der Liturgie, die gemeinsame Feier der Heiligen Messe eine besondere Rolle. In der Feier der Eucharistie verwirklicht sich die Kirche. „Empfangt, was ihr seid: Leib Christi. Und werdet, was ihr empfangt: Leib Christi“, sagt der Heilige Augustinus. In der Heiligen Eucharistie ist Christus nicht nur für mich da. Er ist in uns allen und verbindet uns mit ihm und untereinander.

Ihr Pastor Thomas Jablonka

Vorankündigung der Wallfahrt zur Schwarzen Muttergottes in Benrath vom 3. bis 10. Oktober 2021

Muttergottes_St. Cäcilia

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Pilgerinnen und Pilger zur Schwarzen Muttergottes, liebe Beterinnen und Beter am Benrather Gnadenbild!

 Im vergangenen Jahr hatten wir die Hoffnung, dass wir dieses Jahr unsere Wallfahrtswoche wieder in der gewohnten Weise feiern können. Doch daran hindert uns immer noch die Corona-Pandemie. Vor allem erscheint uns die Lichterprozession mit ihrer sehr großen Teilnehmerzahl als undurchführbar.

So werden wir auch dieses Jahr noch einmal die Wallfahrt zur Schwarzen Muttergottes in veränderter Form begehen. Das Gnadenbild hinter dem Altar unserer Pfarrkirche aufzustellen, hat sich bewährt. So können die notwendigen Abstände eingehalten werden. Es gelten die mittlerweile allen bekannten Hygieneregeln.

Mit der sogenannten FFP2-Maske, haben wir aber die Möglichkeit unser Marienlob wieder zu singen. Das ist eine gute Nachricht. Auch werden viele der Gottesdienste musikalisch besonders gestaltet.

Wie schon im vergangenen Jahr erhöhen wir die Zahl der Gottesdienste, die wir gemeinsam feiern. Jeweils um 8.00 Uhr beginnen wir den Tag mit dem Morgengebet der Kirche bzw. um 8.10 Uhr einem Schulgottesdienst. Die Woche über feiern wir um 12.00 Uhr und um 18.00 Uhr die Heilige Messe mit Predigt. Zusätzlich zu den normalen Beichtzeiten besteht von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr die Möglichkeit zum Empfang des Beichtsakramentes.

Wir beginnen die Wallfahrtswoche mit den Heiligen Messen um 8.30 Uhr und um 11.00 Uhr am Sonntag, den 3. Oktober. Den Abschluss der Woche bildet die feierliche Marienandacht am Sonntag den 10. Oktober um 19.00 Uhr. Ein Informationsflyer zur Wallfahrtswoche liegt ab diesem Wochenende in den Kirchen aus.

Maria, Hilfe der Christen! Bitte für uns!

Ihr und euer Pastor Thomas Jablonka

Seniorenkreis Urdenbach – Helfer:innen gesucht!

Der Seniorenkreis Urdenbach sucht dringend Verstärkung für das Helferteam. Wenn Sie Interesse haben, oder jemanden kennen, der Spaß an dieser Aufgabe hätte, melden Sie sich bitte bei Sabine Gierling unter 0211 / 71 97 50. Die Urdenbacher Senioren freuen sich auf Sie!

Erntedank am 3. Oktober 2021 in Urdenbach

Erntedank

Wir laden am Sonntag, den 3.Oktober, zur Erntedank-Familienmesse, um 11 Uhr nach Herz Jesu ein.

Im Anschluss findet ein ökumenisches Erntedanktreffen auf der Wiese hinter dem evangelischen Gemeindehaus, Angerstraße 77 statt. Zeit für Kartoffelsuppe, Apfelschorle, Kaffee und Apfelkuchen und ganz viele Begegnungen und Gespräche – auf Abstand.

Wir freuen uns auf Euch und Sie und diese gemeinsame Aktion! Damit wir weiterhin verantwortlich unterwegs sind, gilt für das ökumenische Treffen auf der Wiese die 3 G-Regel.

Sonntag der Weltmission, 24. Oktober 2021 Jede Spende hilft!

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Die Kollekte am Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Mehr als 100 päpstliche Missionswerke auf allen Kontinenten sammeln an diesem Sonntag für die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen. Gläubige weltweit setzen damit ein Zeichen der Hoffnung für die Ärmsten und Bedürftigsten in Afrika und Asien.

Ihre Spende zum Weltmissionssonntag wirkt, weil sie dort ankommt, wo die Not am größten ist.

Machen auch Sie mit und schenken Sie Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Alle Infos unter https://www.missio-hilft.de/mitmachen/weltmissionssonntag-2021/#c21268 

Cilli die Kirchenmaus

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Liebe Kinder,

ohhh es tut mir so leid, dass Ihr so lange auf eine neue Geschichte warten musstet. Ich war einige Zeit in München, eine wirklich tolle Stadt. Was ich dort gemacht habe? Neben Viktualienmarkt, englischem Garten und einigen Biergärten (mmmh da gibt’s wunderbar leckere Brezen), habe ich natürlich, wie es sich für eine Kirchenmaus gehört, den Münchner Dom besucht. Er wird auch „Liebfrauenkirche“ genannt und steht damit unter dem Schutz unserer Muttergottes. Unsere Liebe Frau ist seit dem Mittelalter einer der vielen Ehrentitel Mariens.

 Nun rankt sich eine etwas gruselige Geschichte um die Entstehung des Domes, die ich Euch gerne erzählen möchte. In München gab es zu Beginn der Bauzeit des Domes schon ziemlich viele Kirchen. So beschloss der Teufel, dieses neue Werk zu zerstören. Es ging schließlich nicht an, dass Gott zu Ehren noch so ein Haus gebaut werden sollte! Er schlich sich in den noch nicht geweihten Bau und blieb genau an der Stelle stehen, an der alle Fenster von Säulen verdeckt waren. Da lachte er sich ins Fäustchen, denn in eine dunkle Kirche würden sicherlich keine Gläubigen kommen wollen. Vor lauter Schadenfreude stampfte er mit dem Fuß auf den Boden und hinterließ dabei seinen Fußabdruck.

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Als er jedoch nach Fertigstellung und Weihe der Kirche feststellen musste, dass die Menschen der Kirche nur so zuströmten, verwandelte er sich aus lauter Wut in einen heftigen Wind und versuchte, den Dom zum Einstürzen zu bringen. Das ist ihm aber nicht gelungen. Ab und zu hört man es bei Sturm bis zum heutigen Tag tüchtig um die Kirche herum heulen. Den Fußabdruck in der Mitte kann man jedoch immer noch in der Mitte der Liebfrauenkirche sehen. Spannende Geschichte, oder? Wobei gemunkelt wird, dass pfiffige Zimmerleute die Geschichte erfunden haben sollen. 😉

Eure Cilli (Kirchenmaus von Herz Jesu und St. Cäcilia)

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