Pfarrletter

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir möchte Sie und Euch mit diesem Pfarrletter über Aktuelles und Interessantes aus dem Gemeindeleben und darüber hinaus informieren.

Die Pfarrnachrichten liegen selbstverständlich auch in den Kirchen aus. Wir wünschen Ihnen und Euch eine gute Zeit!

Ihr und Euer Pastoralbüro-Team

Pfarrnachrichten und Anmeldezettel für den Kirchbesuch

Gedanken zum Sonntag

Frauen am Grab

Liebe Schwestern und Brüder!

 Die ersten Zeuginnen der Auferstehung sind die Frauen. Vor allem begegnet uns im Evangelium Maria Magdalena. Wer war diese Frau, der der Auferstandene zuerst erschienen ist? Eine Frau, die der Herr aus all ihrer Zerrissenheit geheilt hat. So wurde sie zu der großen Liebenden, die ihn bis unter das Kreuz begleitet hat. Unsere Leidenschaften sollen ja nicht ausgelöscht und zertreten, sondern geheilt und in Eins gefasst werden, zu der großen Liebe, die uns fähig macht, den geliebten Herrn und Meister unseres Lebens bis unter das Kreuz zu begleiten.

Maria weint. Sie sucht ihren Herrn, sie sucht mit der Inbrunst des Herzens noch den Leichnam. Dann geschieht jene tiefe Begegnung, nach der wir uns wohl alle sehnen und von der wir an diesem Osterfest, so Gott will, angerührt werden – das wäre das größte Geschenk! Sie wird vom Herrn bei ihrem Namen gerufen: Maria! Und sie antwortet: Meister! Beim Namen gerufen sein, in der Tiefe unseres Wesens erweckt werden durch die Begegnung des Auferstandenen – was würde näher liegen – als in dieser Begegnung zu verweilen, als in der liebenden Nähe des Auferstandenen gleichsam auszuruhen?

Aber der Auferstandene ist nicht festzuhalten: Rühr mich nicht an! Sie muss loslassen. Und sie wird zu den Jüngern gesandt, um ihnen die Botschaft von der Auferstehung zu bringen: Geh und künde meinen Brüdern! Es ist die einzige Stelle im Evangelium, wo Jesus die Jünger seine Brüder nennt. Wir alle sind zu den Menschen, den Brüdern und Schwestern Jesu gesandt, um Ihnen die Botschaft von der Auferstehung zu bringen. Die Botschaft von der unendlichen Liebe Gottes, in der wir als Brüder und Schwestern des Auferstandenen unendlich geborgen sind. Das ist unsere Sendung!

Maria Magdalena, die große Liebende, sagt den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen. Möge uns an diesem Osterfest diese Erfahrung geschenkt werden, die Erfahrung der Nähe unseres Herrn Jesus Christus. Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!

Ihr und Euer Pastor Thomas Jablonka

Einstimmung auf die Messfeiern am Wochenende für Kinder und Erwachsene

Apéritif mal anders... Hier ist der Download des "geistlichen Apéritifs" zur Lesung am Wochenende.

Für Kinder gibt es ein Ausmalbild und eine kindgerechte Erklärung der Lesung zum Wochenende.

Bausteingottesdienst zu Ostern

Logo Bausteingottesdienst

Den Bausteingottesdienst zu Ostern für zu Hause finden Sie wieder auf unserer Homepage www.kkbu.de.

Herzliche Einladung diesen Gottesdienst in der Familie zu feiern!

„Da blüht uns was…“ zu Ostern

Narzissen

Der ökumenische Kreis, „Da blüht uns was“, der viele Aktionen in der Fastenzeit gestaltet hat, lädt zu einem kleinen Ostergruß ein. Wir haben uns in der Fastenzeit auf Ostern vorbereitet und während diesen Wochen immer wieder vielen Stellen in unserem Stadtteil und in unserem Leben entdeckt, wo etwas am Wachsen und Aufbrechen ist. An Ostern soll es blühen!

Am Karsamstag, 3. April, gibt es ab 17 Uhr an St. Cäcilia und Herz Jesu ein „Blumenmeer“ mit einem kleinen Ostergruß. Dieser enthält u.a. einen QR-Code zu einem audiovisuellen Ostergruß. Diese Blumen dürfen mitgenommen und gerne auch jemandem mitgebracht werden, der zu Ostern nicht in und an die Kirchen kommt. Die Abholzeiten bei der evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach finden Sie unter www.evku.de. 

Ökumenischer Fahrradkreuzweg am Karfreitag

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Herzlich sind alle Gläubigen eingeladen, den Leidensweg Jesu in diesem Jahr als Fahrradkreuzweg durch Benrath und Urdenbach zu erleben. Das Angebot richtet sich an alle Alterststufen, da es an jeder der sieben Stationen jeweils Texte für Jugendliche und Erwachsene, aber auch Aktionen und Besinnungen für Kinder und Familien gibt.

Eine Übersichtskarte mit allen sieben Stationen kann auf der Homepage beider Gemeinden angesehen oder heruntergeladen werden (www.kkbu.de / www.evku.de ). Sie finden diese Karte auch an allen Stationen des Kreuzwegs.

Der Kreuzweg beginnt an der Herz Jesu Kirche und endet am evangelischen Gemeindehaus an der Angerstraße 77. Er kann mit der Familie oder allein zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen 10.00 und 17.00 Uhr abgefahren werden. Für jüngere Kinder gibt es wieder ein kleines Begleitheft, in das gemalt und geschrieben werden kann, deswegen bitten wir Sie, auch einen Stift mitzunehmen. Alle Stationen stehen dieses Jahr unter dem Oberthema „Hände“.

Bitte achten Sie darauf, wenn Sie mit anderen an den Stationen zusammentreffen, genügend Abstand zueinander einzuhalten. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, diesen Weg mit zahlreichen Christen unserer Gemeinden zu teilen.

KKBU in Social Media

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Ab sofort sind wir –  auch und gerade in Coronazeiten –  auf den Socialmedia-Kanälen sowie auf YouTube vertreten. Unser dortiger Blog zeigt unsere Gemeinde einmal näher betrachtet.

Herzliche Einladung! Klicken Sie sich rein unter www.kkbu.de !

Pfarramtssekretär:in (m/w/d) gesucht!

Stellensuche

Der KGV Benrath-Urdenbach sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

eine/n Pfarramtssekretär:in (m/w/d)

mit einem Beschäftigungsumfang von 30 Wochenstunden, unbefristet.

Das Pfarrbüro ist eine wichtige Erstkontakt- und Schaltstelle für das Leben der Pfarrgemeinde. Sie unterstützen die in Pastoral und Verwaltung Verantwortlichen der Pfarrgemeinde mit Ihrem bürotechnischen Knowhow. Der zuvorkommende und freundliche Umgang mit den Besuchern und ihren Anliegen ist daher neben der vielseitigen Büroarbeit eine zentrale Aufgabenstellung dieses Arbeitsplatzes.

Wir erwarten von Ihnen:

  • erfolgreicher Abschluss einer Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Büromanagement oder eine vergleichbare Qualifikation;
  • Sie arbeiten selbstständig, organisiert und strukturiert, sind belastbar, teamfähig und serviceorientiert; sGeschick und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen;
  • sehr gute EDV-Kenntnisse (insbesondere MS-Office, Internet, besondere Verwaltungsprogramme wie z.B. KaPlan);
  • Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und aktive Teilnahme an deren Leben sowie Interesse an der Gemeindeentwicklung.

Wir bieten Ihnen:

  • einen abwechslungsreichen und vielseitigen Arbeitsplatz in einem kollegialen Arbeitsklima;
  • eine unbefristete Beschäftigung mit 30 Stunden;
  • Vergütung nach der kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO), vergleichbar TVöD;
  • zusätzliche Altersversorgung und Sozialleistungen

Für Auskünfte steht Ihnen unsere Verwaltungsleiterin, Frau Christiane Bongartz, unter Tel. 0211 69 82 28 01 gerne zur Verfügung.

Wenn Sie sich auf die Stelle bewerben wollen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Unterlagen. Diese senden Sie bitte an den KGV Benrath-Urdenbach, Hauptstr. 12, 40597 Düsseldorf oder per E-Mail an christiane.bongartz@kkbu.de .

Wetterhahn _Blick über Benrath

Cilli die Kirchenmaus

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Liebe Kinder,

 schon oft hatte ich meinen Freund den Hahn, der ganz oben auf der Kirchturmspitze wohnt, besucht, aber so missmutig wie heute hatte ich ihn noch nie erlebt. „Was ist denn nur mit dir los? Plagt dich dein Rheumatismus wieder besonders arg?“, fragte ich ihn. „Nein, das ist es nicht“, brummte er, „obwohl ich zugeben muss, dass meinem unteren Gewinde ein wenig Öl nicht schaden würde. Du musst es nur mal dem Pastor sagen, der schickt mir bei Gelegenheit sicher einen guten Handwerker, der das schnell beheben kann. Es ärgert mich einfach, dass die meisten Leute mich gar nicht beachten. Wenn sie dann doch mal einen Blick nach oben riskieren, wissen sie gar nicht, warum ich mir hier oben den Wind um die Nase wehen lasse.“

Ein wenig verlegen neigte ich meinen Kopf auf die Seite, räusperte mich und sagte: „Nun offen gesagt...“ „Sag bloß, du weißt das auch nicht?“, unterbrach mich der Hahn. „Nein leider weiß ich das auch nicht so genau, aber ich würde mich sehr freuen, wenn du mir deine Geschichte erzählst.“, lenkte ich ein. „Nun gut“, nickte der Hahn, „da du ja sowieso keine Neuigkeiten bei dir behalten kannst, erfahren es bei der Gelegenheit vielleicht noch ein paar mehr Leute.“ „Also, das ist doch wohl...!“ wollte ich gerade einwenden, aber da begann er schon zu erzählen:

„Als Jesus vor 2100 Jahren in Palästina lebte, wurden dort oft Hühner gehalten. Die Hähne krähten kurz vor dem Morgengrauen. Für die römischen Soldaten, die das Land besetzt hielten, war dies das Zeichen zur Wachablösung. Jesus hatte, kurz bevor er am Kreuz sterben sollte, einem seiner Jünger, Petrus, vorausgesagt, dass er ihn noch vor dem Morgengrauen verleugnen würde. Obwohl Petrus das sehr entschieden von sich wies, geschah es genauso, wie Jesus gesagt hatte. Aus Angst, wie dieser verhaftet zu werden, behauptete Petrus dreimal, Jesus nicht zu kennen. Nach dem dritten Mal krähte ein Hahn und Petrus erinnerte sich an Jesu Worte. Petrus hat seine Fehler sehr bereut und Jesus hat ihm verziehen. Wir Hähne auf dem Kirchturm erinnern an diese Geschichte. Gut zu wissen, dass selbst ein Apostel nicht immer alles richtig gemacht hat und der Versöhnung mit Gott bedurfte.“

So wünsche ich allen, Großen und Kleinen ein wunderschönes Osterfest mit der Gewissheit, dass Gott, der liebt und verzeiht, immer bei uns ist. Ein Blick auf den Hahn oben auf der Kirchturmspitze genügt, um uns daran zu erinnern. 

Liebe Grüße Eure Cilli

(Kirchenmaus von Herz Jesu und St. Cäcilia)

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Wir wünschen Ihnen und Euch allen gesegnete Kar- und Ostertage! Die Redaktion