Pfarrletter

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir möchte Sie und Euch mit diesem Pfarrletter über Aktuelles und Interessantes aus dem Gemeindeleben und darüber hinaus informieren.

Die Pfarrnachrichten liegen selbstverständlich auch in den Kirchen aus. Wir wünschen Ihnen und Euch eine gute Zeit!

Ihr und Euer Pastoralbüro-Team

Liebe Schwestern und Brüder!

Am gestrigen Tag wurde ein juristisches Gutachten über den Umgang mit sexualisierter Gewalt durch Verantwortungsträger im Erzbistum Köln veröffentlicht. Dieses Gutachten wurde von vielen mit Spannung erwartet. Auch von mir. Darum möchte ich einige sehr persönliche Gedanken mit Ihnen teilen. Schließlich stehe ich hier in Benrath und Urdenbach als Pastor für unsere Kirche. Aber auch ganz persönlich habe ich mit Spannung auf dieses Gutachten gewartet, weil ich mich mit einigen der dort genannten Personen freundschaftlich verbunden fühle. Bis dorthin, dass ich gemeinsam mit Erzbischof Heße und Weihbischof Schwaderlapp vor 28 Jahren das Sakrament der Priesterweihe empfangen durfte.

Das Gutachten hinterlässt, selbst schon nach einem oberflächlichen ersten Lesen das Gefühl einer tiefen Betroffenheit über das in unserer Kirche Menschen zugefügte Leid. Sicherlich, sexualisierte Gewalt und Missbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, aber wenn es in der eigenen „Familie“ geschieht, ist es umso schmerzhafter. Zudem wir als Kirche Jesu Christi selber unter einem sehr hohen Anspruch stehen und diesen den Menschen auch verkünden. Neben der aus tiefstem Herzen kommenden Bitte um Verzeihung, ist die Sorge um die Opfer unsere größte Pflicht und Aufgabe. Den Opfern beizustehen, darum geht es jetzt und vor allem.

Diejenigen, die als Verantwortungsträger in unserem Erzbistum Köln offensichtlich ihre Amtspflichten verletzt haben, werden nun ihre persönlichen Konsequenzen ziehen. Viele fragen sich, warum erst jetzt? Diese Frage können nur diejenigen selber beantworten. Entscheidend ist, dass es nicht mehr einfach so weiter geht wie bisher.

So etwas darf nie wieder geschehen! Jede und jeder, der in der Kirche Verantwortung trägt, egal an welcher Stelle, muss diese Notwendigkeit im Blick halten und alles tun, damit das auch so bleibt. Aufgerüttelt hat mich eine Äußerung des Rechtsanwaltes Gercke bei der Vorstellung des Gutachtens: „Wir sind auf ein System gestoßen, das Vertuschung begünstigt hat. Wir haben eine katastrophale Aktenlage vorgefunden. Gravierende Rechtsunkenntnis, erschreckende Rechtsunkenntnis und ein System, wo wir geradezu von einem völlig planlosen Versagen in einer Gesamtschau sprechen müssen.“ Auch das darf so nicht sein! Daran müssen wir als Kirche, auch in allen anderen Bereichen kirchlichen Lebens, im Großen und im Kleinen dringend arbeiten. Das System Kirche muss transparent und nachvollziehbar sein. Das klingt einfach, aber wir alle wissen, wie schwierig das im Einzelnen dann auch oft ist.

Bei aller Erschütterung und Betroffenheit sehe ich nun die Basis für einen Neuanfang gelegt. Es ist ein langer Weg, der nun vor uns liegt. Für unseren Erzbischof und alle Verantwortungsträger in Köln, aber auch hier in unseren Gemeinden.

Im Seelsorgeteam arbeiten wir mit Hochdruck an dem sogenannten „Institutionellen Schutzkonzept“, das für unseren Seelsorgebereich das gesamte Themenfeld des Umgangs mit sexualisierter Gewalt und die Prävention derselben umfasst. Wir werden in Kürze erneut eine sogenannte Präventionsfachkraft benennen, die diesen extrem wichtigen Bereich verantwortlich übernehmen wird. Viele werden sagen, warum erst jetzt, das Thema ist seit 10 Jahren auf dem Tisch. Ja, das stimmt. Ich kann sagen, dass wir schon seit Anfang 2020 daran arbeiten. Aber dieses Thema ist so komplex und so wichtig, dass wir mit aller gebotenen Sorgfalt und Mühe vorgehen.

Liebe Schwestern und Brüder,

das sind meine spontanen persönlichen Gedanken zum gestrigen Tag. Als Ihr Pastor möchte ich Ihnen sagen, dass ich mit dem gesamten Thema noch lange nicht fertig bin, sondern dass es mich die nächsten Jahre begleiten wird. Meine Hoffnung und meine Bitte an Sie alle ist, dass wir diesen langen Weg gemeinsam gehen. Sehr gerne bin ich zum Gespräch bereit und offen für Ihre Gedanken und Anmerkungen, auch für Ihre Kritik.

Ihr Pastor Thomas Jablonka

Brief des Stadtdechanten an die Gemeinden nach Veröffentlichung des Gutachten

Liebe Schwestern und Brüder,


am letzten Donnerstag, 18. März 2021 ist die lang ersehnte unabhängige Untersuchung zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln durch Prof. Dr. Gercke in einer Pressekonferenz in Köln vorgestellt worden. Damit wurde die Ankündigung unseres Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki eingehalten, die Verantwortlichen konkret zu benennen.


In diesem Gutachten werden Pflichtverletzungen von acht Personen in leitender Funktion im Erzbistum Köln eindeutig benannt. Es handelt sich um die Kardinäle Prof. Dr. mult. Joseph Höffner und Dr. Joachim Meisner, die ehemaligen Generalvikare Dr. Norbert Feldhoff, Dr. Dominikus Schwaderlapp, Dr. Stefan Heße und den Offizial des Erzbistums Köln Dr. Günter Assenmacher.


Gleichzeitig wurden in diesem Gutachten, sowie im Gutachten der Münchner Kanzlei, keine Pflichtverletzungen von Kardinal Woelki festgestellt. Auch eine Untersuchung des Vatikans ist zu demselben Ergebnis gekommen.


Über die Feststellung der Pflichtverletzungen im Umgang der Bearbeitung von Missbrauchsfällen nannte die Untersuchung als Ursachen: ausgeprägte Rechts-unkenntnisse der Verantwortlichen, unklare Zuständigkeiten in der Fallbearbeitung, fehlende Kontrollen sowie keinen Austausch mit anderen Bistümern.


Seit Einrichtung der Präventionsstelle im Erzbistum Köln sind erste wichtige Schritte zur Verbesserung der Situation gegangen worden.


Als tragisch erweist sich, dass das Leiden der Betroffenen entweder gar nicht oder zu wenig in den Blick genommen wurde.
Aus juristischer Sicht des Gutachtens ergeben sich folgende Empfehlungen: Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen, Stärkung der Interventionsstelle, Verbesserung der Aktenführung, verbindliche Aktenordnung, Schulung der verantwortlichen Entscheidungsträger, Sanktionierung von Fehlverhalten, klare Kommunikation, Einführung eines Kontrollsystems, Berichtspflicht an den Ordinarius sowie eine qualifizierte Nachbetreuung der Opfer.

Mit dieser Veröffentlichung ist nun ein erster wichtiger Schritt getan, dem weitere Schritte folgen müssen. Das veröffentlichte Gutachten hat nur juristische Fragestellungen bearbeitet. Die Gutachter sehen die Notwendigkeit einer weiteren interdisziplinären Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. Ein nur juristisches Gutachten lässt sicherlich noch viele Fragen offen.


Kardinal Woelki hat in seiner ersten Stellungnahme dazu folgende deutliche Worte gefunden: Priester haben sich schuldig gemacht. Betroffene wurden nicht ernst genommen. Es wurde von Verantwortlichen vertuscht.


Als erste Konsequenz wurden Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp und Prälat Dr. Günter Assenmacher mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden.


In einer erneuten Pressekonferenz wird Kardinal Woelki am Dienstag, den 23. März 2021 um 10.00 Uhr weitere Konsequenzen bekannt geben.


Die Veröffentlichung des Gutachtens in dieser Woche kann nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer intensiven Aufklärung sein. Das umfangreiche Gutachten mit seinen 915 Seiten ist für jeden Interessierten auf der Internetseite des Erzbistums Köln einzusehen. Es muss aber noch mehr erfolgen, um die Glaubwürdigkeit von Kirche wiederherzustellen. Wichtig ist das konsequente Aufdecken von dem, was geschehen ist. Alle Vertuschungen müssen aufgeklärt und Namen benannt werden. Es muss sich etwas tun, die Veröffentlichung der unabhängigen Untersuchung war dafür ein guter Anfang.

Frank Heidkamp
Stadtdechant

 

Brief des Stadtdechanten Heidkamp an die Gemeinden in Düsseldorf

Pfarrnachrichten und Anmeldezettel für den Kirchbesuch

Gedanken zum Sonntag

Kreuzigungsgruppe_Skulptur

Liebe Schwestern und Brüder!

Mit dem heutigen 5. Fastensonntag beginnen wir die Passionszeit. Das heutige Evangelium stellt innerhalb des Johannesevangeliums den Abschluss des allgemeinen Wirkens Jesu dar. Es beinhaltet seine letzte öffentliche Rede. Zugleich enthält es einen Vorausblick auf Passion, Kreuzestod und Auferweckung Jesu und gibt diesen bevorstehenden Ereignissen einen Sinn. War im Johannesevangelium bisher immer die Rede, dass Jesu „Stunde“ noch nicht gekommen sei, heißt es jetzt: „Die Stunde ist gekommen.“ Damit ist angedeutet, dass alles Folgende ein einziges gedrängtes Geschehen ist, auf welches das gesamte Wirken Jesu hinausläuft und welches für das von ihm gestiftete Heil unersetzbare Bedeutung hat.

Das Evangelium kreist um die Aussage, dass aus dem Tod Jesu das neue Leben entstehen wird, und zwar nicht nur für ihn selbst, sondern für alle, die ihm nachfolgen und dienen. Was Jesus anstrebt, ist das Fruchtbarwerden seines Todes für die Menschen. Aus dem Schicksal Jesu ergeben sich freilich auch Konsequenzen für seine Jünger: Wer bereit ist, in der Nachfolge Jesu sein eigenes Leben gering zu achten bzw. Hass, Verfolgung und Tod auf sich zu nehmen, den wird der Vater im Himmel ehren. Bei alledem wird der Schrecken des Kreuzesgeschehens nicht aus dem Blick verloren: Jesus ist erschüttert vor dem, was ihn erwartet. Er sieht darin aber zugleich den Willen seines Vaters, welcher auf eine bleibende Verherrlichung des Sohnes abzielt.

Jesus möchte seine Hörer zum Glauben bewegen. Sie sollen in ihm den Gesandten Gottes erkennen, welcher die Macht hat, alle Menschen, die sich von ihm führen lassen, in den Lebensbereich Gottes hineinzunehmen. Wer dagegen voll Unverständnis bleibt und im Unglauben verharrt, der zieht sich im Grunde selbst das Gericht zu. Mit dem Eintreten der „Stunde“ Jesu ist ein Herrschaftswechsel ungeahnten Ausmaßes im Gange: Die Macht des Bösen wird gebrochen, „der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen“, Jesus wird erhöht, und er zieht alle, die an ihn glauben, an sich. Es geschieht die eigentliche Offenbarung seiner Heilsvollmacht.

 Diese „Stunde“, die Jesus von Anbeginn bis zum Ende begleitet – das Verlangen nach der Stunde; Stunde, die unmittelbar bevorsteht; die Stunde, die sich ankündigt, die gekommen ist – , drückt die Absicht Jesu aus, sein Leben hinzugeben. Von Anfang an ist er bereit, sich hinzugeben, und er strebt dem Augenblick der Hingabe zu, der seine „Stunde“ sein wird, das heißt der vom Vater ausersehene Augenblick. Sein ganzes Leben lang offenbart sich Jesus als Sohn, der sich dem Vater überlässt, ganz darauf bedacht, dem Plan der göttlichen Liebe zu entsprechen, den er uns kundtun soll. In dem Augenblick, in dem dieser Plan der Liebe von Jesus die Hingabe seines Lebens fordert, im Gehorsam dem Vater gegenüber und am Kreuz, hat seine „Stunde“ geschlagen.

Ihr und Euer Pastor

Einstimmung auf die Messfeiern am Wochenende für Kinder und Erwachsene

Apéritif mal anders... Hier ist der Download des "geistlichen Apéritifs" zur Lesung am Wochenende.

Für Kinder gibt es ein Ausmalbild und eine kindgerechte Erklärung der Lesung zum Wochenende.

Verkündigung des Herrn

Das Fest Verkündigung des Herrn – früher: Verkündigung der Gottesmutter, Fest Mariä Verkündigung – am 25. März ist ausgelöst vom Fest der Geburt Christi am 25. Dezember. Genau neun Monate zuvor erinnert die Kirche an die Verkündigung des Engels an Maria und ihre Antwort: „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie Du es gesagt hast.“ Im 6. Jahrhundert in der Ostkirche gefeiert, wird das Fest im 7. Jahrhundert von der Westkirche übernommen. Heute sieht man den Charakter des Tages nicht mehr als Marienfest, sondern als Herrenfest.

Maria ist und bleibt in ihrem nüchternen Realitätssinn (vgl. Lk 1,34), in ihrem vertrauensvollen Glauben, in ihrem Gehorsam, in ihrem Eingehen auf die Zeichen Gottes (vgl. Lk 1,36), in ihrer Antwort auf den Heilswillen Gottes insgesamt maßgebend für die Kirche und alle Christinnen und Christen. Maria ist gleichsam die Erste, die an Christus glaubt. Eine Ideologisierung der Bedeutung oder Rolle Mariens verbietet sich in jeglicher Hinsicht.

Kreuzwegandachten in Herz Jesu und St. Cäcilia

Wir laden herzlich ein zur letzten Kreuzwegandacht dieser Fastenzeit in Herz Jesu am Freitag, 26. März um 17.00 Uhr.

Die Kreuzwegandacht in St. Cäcilia entfällt an diesem Tag wegen des Ewigen Gebetes. 

Kreuzwegandacht der Frauen, 31. März, 19 Uhr

kreuzannahme

Am Mittwoch, den 31. März, um 19 Uhr, laden die kfd St. Cäcilia und die Frauen an St. Cäcilia zu einer Kreuzwegandacht in St. Cäcilia ein. Diese Form der Andacht hat ihren festen Platz in der Vorbereitungszeit auf das Osterfest. Die diesjährige Andacht hat das Thema „Kreuz-Weg – Kreuz? Weg!“ Eine Andacht mit Impulsen, Texten, Musik und Stille. Sie zeigt, dass auch Jesu Kreuzweg ein Werdegang hin zur Auferstehung ist.

Ewiges Gebet in St. Cäcilia am 26. März 2021

Corona-bedingt findet das Ewige Gebet in St. Cäcilia in diesem Jahr etwas anders statt. Nach der Aussetzung um 8.00 Uhr ist bis zur Abendmesse um 18.00 Uhr die Möglichkeit zur stillen Anbetung des Allerheiligsten. Wir laden alle Gläubigen herzlich zum Gebet ein.

Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen

Weihrauch

An den Kar- und Ostertagen feiern wir die Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten.

Am Ostersonntag bieten wir zusätzlich in St. Cäcilia zwei Heilige Messen um 9.45 Uhr und um 12.30 Uhr an. In Herz Jesu feiern wir am Ostersonntag und Ostermontag um 11.00 Uhr eine Heilige Messe. Die Termine für alle Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen finden Sie auf einem Extrablatt, das in beiden Kirchen ausliegt.

Um die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, ist an den Kar- und Ostertagen für den Besuch der Gottesdienste in unseren beiden Kirchen eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich. Diese erfolgt vom 22. bis 26. März über unser Internetportal www.kkbu.de . Wir bitten dringend, diesen Weg zur Anmeldung zu nutzen.

Sollte dazu keine Möglichkeit bestehen, nimmt unser Pastoralbüro vom 23. bis 26. März zu den bekannten Öffnungszeiten (Di-Fr von 10.00 bis 12.00 Uhr sowie Di und Do von 15.00 bis 17.00 Uhr) unter 0211 / 71 93 93 telefonische Anmeldungen entgegen. Bitte halten Sie sich an diese Zeiten, damit alle bei der Verteilung der Plätze die gleichen Chancen haben. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Palmsonntag 2021

Palmsonntag

Am Sonntag, den 28. März, findet zu Beginn aller Sonntags- und Sonntagvorabendmessen (Samstag um 17.00 und um 18.15 Uhr in Herz Jesu und Sonntag um 8.30 und um 11.00 Uhr in St. Cäcilia) die Palmweihe statt.

Bitte bringen Sie, wenn möglich, eigene Palmzweige und -sträuße zu den Messen mit.

 Misereor-Sonntag am 21. März „Es geht! Anders.“

2021 Misereor Fastenaktion

Mit der Fastenaktion lädt MISEREOR zu einer Neuausrichtung unserer Lebensweise ein: In der Corona-Krise haben wir gelernt, dass ein anderes, verantwortungsvolles Leben möglich ist. In Deutschland und auf der ganzen Welt. Wie viel Kraft aus dem gemeinsamen Willen zur Veränderung erwachsen kann, beweisen MISEREOR-Partner in Bolivien. Dort fördert die PSC Reyes indigene und kleinbäuerliche Gemeinschaften in ihrer Anbauweise im Einklang mit der Natur. CEJIS unterstützt indigene Völker dabei, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Gebiete zu schützen. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag dazu.

Die Kollekten am Wochenende 20./21. März sind für Misereor bestimmt. Alle Kinder dürfen auch gerne ihre Opferkästchen abgeben. Spenden können Sie auch auf das Konto IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10, über fastenaktion.misereor.de/spenden oder folgenden QR: Allen großen und kleinen Spender:innen herzlichen Dank!

„Kolping ist mir heilig!“

Heiligsprechung Kolping Petition

Am 27.Oktober 2021 feiert das Kolpingwerk das 30-jährige Jubiläum der Seligsprechung von Adolph Kolpings. Nun ist es an der Zeit, für die Heiligsprechung des Verbandsgründers weltweit zu beten. Seit dem Herbst 2020 – dem Kolping-Weltgebetstag – wurde eine Petition zur Heiligsprechung gestartet. Zurzeit haben bereits ca. 9000 Personen mit ihrer Unterschrift die Petition unterstützt, da Adolph Kolping für viele heute noch ein Vorbild ist und uns durch sein Handeln jeden Tag neue Kraft und Mut gibt. 

Ihre Unterschrift können Sie unter dem Link www.petition-kolping.com auf Ihrem Computer leisten. Die Unterschriften werden an Papst Franziskus im Rahmen einer Feierstunde übergeben, um so mit Nachdruck auf die Heiligsprechung hinzuweisen. Herzlichen Dank für Ihre Beteiligung! Ihre Kolpingsfamilie Benrath

Cilli die Kirchenmaus

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Liebe Kinder,

am 19. März denken wir an einen ganz besonderen Heiligen. Wer kennt ihn nicht, den Heiligen Josef, den Ziehvater Jesu? Wir wissen leider gar nicht so viel von ihm. So bleibt schon bei seinem Aussehen vieles unserer Fantasie überlassen. Bart oder kein Bart? Alt oder jung? Groß oder klein? Aber eigentlich ist das alles gar nicht so wichtig. Ich denke, dass er den kleinen Jesus auf seinem Weg zum Erwachsenwerden liebevoll begleitet hat. Er hat dazu beigetragen, dass Jesus die Aufgaben, die er hier auf der Erde hatte, nach dem Willen seines Vaters im Himmel erfüllen konnte. Was für ein großes und weites Herz muss er gehabt haben, um Jesus als Sohn anzunehmen! Wie tapfer muss er gewesen sein, um mit seiner Familie nach Ägypten zu fliehen, um der Verfolgung des König Herodes zu entgehen! Und wie bescheiden war er, dies alles anzupacken, ohne sich in den Vordergrund zu stellen! Ich denke mit diesen Eigenschaften kann er uns ein großartiges Vorbild sein oder werden. Was meint Ihr? Er ist übrigens auch euer Patron – der Schutzheilige der Kinder und Jugendlichen.

Liebe Grüße von Eurer

Cilli (Kirchenmaus von Herz Jesu und St. Cäcilia)

P.S. Habt Ihr am vergangenen Sonntag entdeckt, wie schön die Rose von Jericho in unserer Wüstenlandschaft erblüht ist – sozusagen als Vorfreude auf Ostern?