Pfarrletter

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Wir möchte Sie und Euch mit diesem Pfarrletter über Aktuelles und Interessantes aus dem Gemeindeleben und darüber hinaus informieren.

Die Pfarrnachrichten liegen selbstverständlich auch in den Kirchen aus. Wir wünschen Ihnen und Euch eine gute Zeit!

Ihr und Euer Pastoralbüro-Team

Pfarrnachrichten und Anmeldezettel für den Kirchbesuch

Gedanken zum Sonntag

Sonne_Himmel

Liebe Schwestern und Brüder!

Überall im Neuen Testament geht es um die Wahrheit. Sie stellt einen Grund- und Zentralbegriff des Neuen Testaments dar. Das griechische Wort für Wahrheit „aletheia“, ist im Neuen Testament zunächst das, „was Bestand hat“ und gilt. Das, was gültige Norm ist und somit auch das, worauf man sich verlassen kann. Wahrheit heißt dann aber auch im Neuen Testament mehr im griechischen Sinne „der erschlossene Tatbestand“, „die erschlossene Wirklichkeit“ und so dann auch die rechte Lehre. Paulus nennt seine ganze apostolische Tätigkeit einfach eine "Offenbarung der Wahrheit“ (2 Kor 4, 2). Die Predigt des Evangeliums kann „Wort der Wahrheit“ genannt werden (2 Kor 6, 7). Der christliche Glaube heißt im 1. Petrusbrief „Gehorsam der Wahrheit“ (1,22).

Der Evangelist Johannes aber war es, der dem Wort „Wahrheit“ den tiefsten Sinn gegeben hat: Wahrheit ist hier das Gegenteil von Lüge. Lüge wird aber hier nicht im Sinne der Moral verstanden, sondern bezeichnet geradezu das Wesen der gottfernen, dem Tode verfallenen Menschenwelt, die sich gegen das Licht versperrt, sich gegenüber Gott dem Schöpfer selbständig machen will und so in die Finsternis der Illusion über sich selbst gerät

Jesus aber kam als das Licht in die Welt, um für die Wahrheit Zeugnis zu geben: durch ihn ist die Gnade und die Wahrheit erschienen und dem Glauben an ihn ist die Erkenntnis der Wahrheit verheißen. Das Wort, das Jesus bringt, ist Wahrheit, ja er selbst ist die Wahrheit. Mit „Wahrheit“ meint hier Johannes nie nur eine Aussage, eine Lehre, auch nicht nur die Wirklichkeit im Gegensatz zur täuschenden Vorstellung. Er meint vielmehr die Wirklichkeit Gottes, die einzig ursprünglich wahre Wirklichkeit! Von dieser Wahrheit spricht Jesus. In diese Wahrheit führt sein Geist ein, nicht nur in eine neue Lehre von Gott, sondern in die neue offenbar gewordene Wirklichkeit Gottes selbst. Diese Wahrheit wird uns frei machen. Von dieser Wahrheit, von dieser Wirklichkeit Gottes selbst her ist eine neue Existenz, ein neues Leben, eine Neugeburt des Menschen „aus Gott“ möglich und wirklich.

Ihr und Euer Pastor Thomas Jablonka

Heiliger Josef

Hl.Familie

Am 19. März feiert die katholische Kirche ihren Schutzpatron, den heiligen Josef, den Ziehvater von Jesus. Matthäus und Lukas erwähnen in ihren Evangelien Josef im Stammbaum Jesu als einen Nachfahren von König David. 

Josef war Zimmermann und lebte in Nazareth. Als Maria, seine Verlobte, schwanger wird, nimmt er Jesus als Sohn an und zieht ihn auf. Von ihm erlernt Jesus den Beruf des Zimmermanns. Über das weitere Leben von Josef schweigen die Evangelien. Daraus wird geschlossen, dass Josef noch vor dem öffentlichen Auftreten Jesu verstorben ist. Bei Jesu Geburt war Josef nach der außerbiblischen Überlieferung der „Historia Josephi“ schon 80 Jahre alt. Diese Legende führte auch zur traditionellen Darstellung als Greis.

Josef wurde in der Ostkirche bereits ab dem Jahr 850 verehrt. Die katholische Kirche feiert den Gedenktag seit dem 12. Jahrhundert. Anfangs wurde die Verehrung durch die Bettelorden gefördert. Papst Sixtus IV. erklärte 1479 den 19. März zum offiziellen Festtag des Heiligen. Seit dem 15. Jahrhundert gilt er als „Verteidiger der Jungfräulichkeit“ und wird im 17. Jahrhundert der Patron der Sterbenden. 1621 wurde sein Tag ein gebotener Feiertag.

Papst Pius IX. stellte im Dezember 1870 die gesamte katholische Kirche unter den Schutz des heiligen Josef. Während des 20. Jahrhunderts wurden ihm mehr Kirchen als irgendeinem anderen Heiligen geweiht. Durch Papst Pius XII. erhielt Josef einen zweiten Gedenktag: 1955 legte der Papst den Gedenktag „Josef der Arbeiter“ auf den 1. Mai, den weltweit begangenen Tag der Arbeit.

Josef hat einige weitere Patronate, nämlich der: Ehepaare und Familien, Kinder und Jugendlichen, Arbeiter, Handwerker und Schreiner, Erzieher und der Sterbenden. Josef wird angerufen bei Augenleiden, in Versuchungen und Verzweiflung, bei Wohnungsnot und für einen guten Tod. Patronate werden vom Vatikan verliehen. Die Gottesmutter Maria ist die erste Patronin des Erzbistums Köln. Ihr Mann, der heilige Josef, wurde nicht vergessen und ist neben Maria der zweite Patron des Erzbistums.

Der Kölner Kardinal Paul Melchers hat 1871 in einem Dekret die Bedeutung des heiligen Josef hervorgehoben und angeordnet, dass der Heilige mit einem feierlichen Hochamt in allen Pfarrkirchen liturgisch zu feiern ist. Kardinal Melchers bezog sich in seinem Dekret darauf, dass der heilige Josef schon seit fast zwei Jahrhunderten der zweite Patron des Erzbistums Köln sei. (Quelle: Erzbistum Köln)

Jahr des heiligen Josef

Hl.Josef

Mit einem eigenen Schreiben hat Papst Franziskus den Katholiken den heiligen Josef als besonderes Vorbild empfohlen. Wie so viele stille Helden in der Pandemie sei der Ziehvater Jesu ein Vorbild an kreativem Mut und Bescheidenheit, Gehorsam, Zärtlichkeit und Verantwortung. Anlass des am 8.12.2010 veröffentlichten Schreibens „Patris corde“ (Mit dem Herzen eines Vaters) ist die Erklärung Josefs zum Patron der Kirche vor 150 Jahren durch Papst Pius IX. (1846–1878).

Die Pandemie mit ihren Folgen zeige, wie wichtig für das persönliche Leben nicht die Prominenten der Headlines und TV-Shows seien, sondern Menschen, „die jeden Tag Geduld und große Hoffnung beweisen und sich bemühen, nicht Panik zu streuen, sondern Verantwortungsbewusstsein“. Sein Schreiben, so Franziskus, solle ein „Wort der Anerkennung und Dankbarkeit“ sein für Eltern, Großeltern, Lehrer, Pflegekräfte, Ärzte, Supermarktverkäufer, Reinigungspersonal, Polizei, Spediteure, Freiwillige, Priester und Ordensleute – für „alle, die zeigen, dass niemand sich allein rettet“.

Mit keinem Heiligen – mit Ausnahme Marias – habe sich das päpstliche Lehramt so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus. Pius IX. ernannte Josef am 8. Dezember 1870 zum „Universalpatron der Kirche“, Leo XIII. (1878–1903) betonte die Beziehung des Zimmermanns Josef zur Welt der Arbeit, so dass Pius XII. ihn 1955 zum „Patron der Arbeiter“ erkor. Johannes Paul II. schließlich habe in einem eigenen Schreiben 1989 Josef den „Beschützer des Erlösers“ genannt.

Josef sei ein wichtiges Vorbild für alle Väter, schreibt Franziskus. Vater werde man nicht, „indem man ein Kind in die Welt setzt, sondern indem man sich verantwortungsvoll um es kümmert“. Vater zu sein bedeute, ein Kind in die Wirklichkeit des Lebens einzuführen und zu begleiten. Dies geschieht laut Franziskus nicht, indem man den Sohn, die Tochter „festhält, gefangen hält, besitzt, sondern sie zu Entscheidungen, Freiheit und Aufbruch befähigt“. Wenn Josef als „keusch“ bezeichnet werde, dann auch deshalb, weil „keusche Liebe“ den anderen nicht besitzen und festschreiben wolle.

Mit dem Schreiben ruft der Papst gleichzeitig ein „Jahr des heiligen Josef“ aus, in dem dieses Heiligen besonders gedacht werde und sein Vorbild inspirieren solle. In einem eigenen Dekret verbindet Franziskus damit die Möglichkeit eines vollkommenen Ablasses zeitlicher Sündenstrafen für gläubige Katholiken. Gewährt werden kann dieser unter der Voraussetzung der sakramentalen Beichte, der Feier der Eucharistie und des Gebetes in Anliegen des Papstes. Zugleich empfiehlt das Dekret besondere Festtage, Andachten und Gebete, um des heiligen Josef zu gedenken. (KNA / 8.12.20)

Hl.Josef

Bausteingottesdienst für Familien

Logo Bausteingottesdienst

Für den 4. Fastensonntag am 14. März gibt es wieder einen Bausteingottesdienst für zu Hause. Sie finden ihn unter www.kkbu.de. Es geht an diesem Wochenende um das Sonntagsevangelium und um Jesus, das Licht der Welt.

Hier gibt’s was auf die Ohren

Kopfhörer2.jpg

Unter der Telefonnummer 0211 / 7 10 00 83 bekommen Sie an jedem Tag der Fastenzeit einen kurzen Impuls für den Tag. Mitglieder unserer beiden Gemeinden und der evangelischen Gemeinde Urdenbach lassen uns an ihren Gedanken teilhaben. Rufen Sie an und lassen Sie sich inspirieren. Viel Spaß dabei.

Oase in der Fastenzeit – „Da berührt uns was“

Am Donnerstag, den 18. März, sind Sie um 20 Uhr zu einer Oase in der Herz Jesu Kirche eingeladen. Zu einer halben Stunde mit viel Abstand, Impulsen, Stille, Zeit und Atmosphäre unter dem Thema: „Da berührt uns was…“

Eine Tüte Perspektivenwechsel

Tüten2

Jeden Freitag ab 15 Uhr gibt es in der Fastenzeit an drei Abholstationen (St. Cäcilia, Herz Jesu, und evangelisches Gemeindehaus Angerstraße 77) eine Fastentüte mit einem Impuls für die Woche und einem Vorschlag zur Umsetzung. In virtuellen Treffen – immer montags von 20 bis 21 Uhr – tauschen wir uns über den Impuls und die Umsetzung aus. Den Zugang zum virtuellen Treffen findet man ebenfalls in der Tüte der Woche.

 Am 12. März gibt es „Eine Tüte Perspektivenwechsel“, den Impuls finden Sie auch unter www.evku.de. Der Link für das Treffen am Montag, den 15. März, finden Sie unter https://zoom.us/j/99028288019?pwd=dGIRT25xSW96Y0ZaUHIoN0xrR0N0dz09

Am Freitag, den 19. März, gibt es an den Abholstationen „Eine Tüte Aufbruch…“

Kolping ist mir heilig!

Heiligsprechung Kolping Petition

Am 27.Oktober 2021 feiert das Kolpingwerk das 30-jährige Jubiläum der Seligsprechung von Adolph Kolpings. Nun ist es an der Zeit, für die Heiligsprechung des Verbandsgründers weltweit zu beten. Seit dem Herbst 2020 – dem Kolping-Weltgebetstag – wurde eine Petition zur Heiligsprechung gestartet. Zurzeit haben bereits ca. 9000 Personen mit ihrer Unterschrift die Petition unterstützt, da Adolph Kolping für viele heute noch ein Vorbild ist und uns durch sein Handeln jeden Tag neue Kraft und Mut gibt. 

Ihre Unterschrift können Sie unter dem Link www.petition-kolping.com  auf Ihrem Computer leisten. Die Unterschriften werden an Papst Franziskus im Rahmen einer Feierstunde übergeben, um so mit Nachdruck auf die Heiligsprechung hinzuweisen. Herzlichen Dank für Ihre Beteiligung! Ihre Kolpingsfamilie Benrath!

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Fastenaktion Misereor 2021

2021 Misereor Fastenaktion

Liebe Schwestern und Brüder,

was wir während der Corona-Pandemie in unserem Alltag erleben, gilt auch weltweit: Wir brauchen den sozialen Zusammenhalt. Wo Menschen aufeinander achten und füreinander einstehen, da kann Zukunft gelingen. Wir sind dringend auf einen Lebensstil angewiesen, der vom Respekt vor jedem Menschen und vor Gottes Schöpfung geprägt ist.

Die diesjährige Misereor-Fastenaktion steht unter dem Leitwort „Es geht! Anders.“ Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften in Bolivien eine bessere Zukunft auf den Weg bringen. Sie passen die Landwirtschaft der Vielfalt des Amazonas-Regenwaldes an. Das Zusammenleben gestalten sie im Einklang untereinander und mit der Schöpfung. Sie leben die Vision: „Es geht! Anders.“

Doch der Lebensraum der indigenen Völker wird bedroht – durch die wirtschaftlichen Interessen der Agrarindustrie, durch Bergbau und Gasförderung. Deshalb: Stellen wir uns an die Seite der Menschen in Bolivien und andernorts! Gestalten wir gemeinsam die Fastenzeit als eine Zeit der Umkehr. Streben wir nach mehr globaler Gerechtigkeit – sozial und ökologisch. Teilen wir mit den Menschen im Globalen Süden unsere Hoffnungen, unsere Gebete und unser Engagement. Herzlich danken wir Ihnen auch für Ihre großherzige Spende für Misereor.

Fulda, den 24.09.2020

Für das Erzbistum Köln

+ Rainer Maria Card. Woelki

 Erzbischof von Köln

2021 Misereor Fastenaktion

„Kamen po kamen (Stein für Stein)“ – Sonderkollekte für den Wiederaufbau in Kroatien

2021 Erdbebensammlung Kroatien

Ein verheerendes Erdbeben hat am 29. Dezember 2020 große Schäden in Kroatien angerichtet. Durch schnelle und intensive Hilfssammlungen der kroatischen Gemeinden im Erzbistum Köln, konnten direkt nach der Katastrophe schon Hilfstransporte organisiert werden. Die kroatischen Gemeinden haben bereits 60.000 Euro gesammelt. Das Erzbistum Köln hat daraufhin zusätzlich zu diesen gesammelten Spenden einen Betrag in gleicher Höhe an die vom Erdbeben am meisten betroffene Diözese Sisak gespendet.

Vlado Kosic, der Bischof von Sisak bedankte sich herzlich für die Solidarität und Hilfe aus dem Erzbistum Köln. Mit dem Gesamtbetrag von 120.000 € will er die Familien, die durch das Erdbeben ihr Zuhause verloren haben und deren Häuser stark beschädigt wurden, ganz direkt beim Wiederaufbau ihrer Häuser unterstützen. Gerade jetzt im Winter und während der Corona-Pandemie ist es überlebenswichtig für die Familien und Menschen, dass sie so bald wie möglich wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

Um die extrem schwierige Lage für die Familien und Menschen in der Region um Sisak und Petrinja zu verbessern und die zerstörten Gebiete wieder Stein für Stein aufzubauen, laden wir am 14. März 2021 zu einer Sonderkollekte für die Opfer des Erdbebens in Kroatien ein und wollen auch in besonderer Weise für sie beten. Es ist auch möglich, die Spende zu überweisen: Spendenkonto: DE 34 370 501 98 0019 6222 24, Kontoinhaber: Erzbistum Köln, Verwendungszweck: „Erdbeben Kroatien“ Herzlichen Dank!

Cilli die Kirchenmaus

kirchenmaus.jpg

Liebe Kinder,

Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, wie uns in der Adventszeit unsere vier Kerzen am Adventskranz begleitet haben? Der dritte Adventssonntag hatte einen besonderen Namen. Er hieß „Gaudete“ – übersetzt „Freut Euch“. Genauso einen Sonntag gibt es auch in der Fastenzeit. Der kommende Sonntag trägt den lateinischen Namen „Laetare“ und heißt ganz ähnlich: „Freu Dich“ Warum dürfen wir uns freuen? Die Mitte der Fastenzeit wird überschritten und Ostern rückt ein ganzes Stück näher. Wir können schon die Freude des nahenden Osterfestes spüren. Das zeigt sich auch in der Farbe des Priestergewandes. Er trägt ein rosa Messgewand. In das dunkle Violett mischt sich helles Weiß. Und noch etwas passiert dieses Jahr im Kirchenraum. Habt Ihr beobachtet wie sich die Wüste in unseren beiden Kirchen in der Zwischenzeit geändert hat? Dann werdet Ihr auch dort etwas Erstaunliches entdecken! Das verspricht Euch Eure

Cilli (Kirchenmaus von Herz Jesu und St. Cäcilia)