Wallfahrt zur Schwarzen Muttergottes

02.10.21, 17:00 - 10.10.21, 18:30

Wallfahrtswoche zur Schwarzen Muttergottes Benrath

Muttergottes_St.Cäcilia_klein

Das Benrather Gnadenbild wird bereits seit über 350 Jahren verehrt. Zahllosen Menschen hat das Gebet vor unserem Gnadenbild Beistand und Trost geschenkt, Hoffnung geweckt und Gebete erhört. Sie ist unsere Fürsprecherin vor Gottes Thron. Bei Ihr können wir Zuflucht suchen, denn Sie schenkt uns Schutz und Schirm.

" Maria, Hilfe der Christen, bitte für uns. "

Seit 1677 wird Maria, die Mutter Jesu, des Sohnes Gottes, in Benrath als die „Schwarze Muttergottes von Benrath“ verehrt. Herzog Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg und seine Frau Elisabeth Amalie hielten sich mitunter in dem von ihm erbauten Jagdschloss im Benrather Forst auf. Ihnen wurde von einer Marienerscheinung im Wald bei Benrath berichtet, von der sie sich selbst überzeugten. Es heißt, dass man Maria im Lichtglanz gesehen und einen wundersamen Gesang gehört habe: Maria im Lichterglanz will hier verehret sein. Das Herzogspaar, das als Marienverehrer bekannt war und Beziehungen zum Wallfahrtsort Maria Einsiedeln in der Schweiz hatte, ließ dort eine Kopie des Gnadenbildes anfertigen und mit der dortigen Figur berühren. Der Herzog baute im Benrather Forst die Gnadenkapelle von Einsiedeln nach und die Schwarze Muttergottes wurde dort aufgestellt.

Am 23. Mai 1677 weihte der Kölner Weihbischof Paulus Aussemius die Kapelle ein und am 02. Juli, dem Fest Mariä Heimsuchung, zog erstmals eine Prozession vom Düsseldorfer Kapuzinerkloster nach Benrath. Weil diese Wallfahrt so großen Zuspruch erfahren hatte, nahm die Prozession im folgenden Jahr ihren Ausgang von der Düsseldorfer Stiftskirche, der heutigen Lambertus-Basilika.

Nach der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Wallfahrtskapelle am heutigen Schwarzen Weg abgerissen, das Gnadenbild zeitweilig vergraben und 1806 durch Pfarrer Heubes in die romanische Pfarrkirche St. Cäcilia überführt. 1822  fand die Schwarze Muttergottes ihren Platz in der größeren klassizistischen Kirche und 1903 schließlich in der heutigen neuromanischen Kirche. 1958 fand man bei Bauarbeiten am Schwarzen Weg die Grundmauern der alten Gnadenkapelle und die Gedenktafel mit dem lateinischen Text der Grundsteinlegung vom 4. Mai 1676.

Am 22.04.1974 wurde die Marienfigur durch einen Brandanschlag schwer beschädigt und nach einer umfassenden Restaurierung in einer künstlerisch gestalteten Glasvitrine in der Marienkapelle aufgestellt.

Da die Kirche St. Cäcilia täglich geöffnet ist, findet man fast immer Menschen bei der Schwarzen Muttergottes, die dort in Stille verweilen und beten und die gerne Opferlichter anzünden oder Blumen spenden. Jeden Samstag feiern wir um 9.00 Uhr die heilige Messe zu Ehren der Gottesmutter.

Alljährlich findet am ersten Oktoberwochenende die Wallfahrtswoche in Benrath statt. Diese Woche wird besonders gestaltet, liturgisch und musikalisch. Viele Wallfahrtsgruppen kommen von nah und fern in dieser Woche nach Benrath zur schwarzen Muttergottes.

 

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